BZ Newsletter Q2 – 2026
Hi!
Das Jahr ist in vollem Gang und ich blicke mit einer ordentlichen Portion Zuversicht auf die kommenden Monate. Hinter mir liegen bereits einige extrem spannende Aufträge und für die nächsten Monate sieht es bisher auch ganz gut aus.
In einer Zeit, in der KI-generierte Bilder an jeder Ecke auftauchen, wird mir aber immer wieder bewusst, warum echte Fotografie so wertvoll ist. KI ist ein spannendes Werkzeug, aber wenn es um echte Präzision, Materialbeschaffenheit und die feinen Details geht, ist das Handwerk nach wie vor unschlagbar. Auch spontane Kreativität wie mit Tony Martin oder Ideenreichtum wie bei Poly3 sind KI einfach noch ein Stück voraus (beide Projekte findest du weiter unten). Das bedeutet aber nicht, dass die Technologie nicht jeden Tag meine Arbeit erleichtert, erweitert oder ergänzt.
Und weil Stillstand nicht mein Ding ist, gehe ich dieses Jahr einen Schritt weiter: Ich bringe meine Leidenschaft für Licht und Details jetzt auch in Bewegung. Warum das für euch ein absoluter Gamechanger in Sachen Effizienz ist, liest du unten…
Im heutigen Newsletter findest du die Themen „Foto meets Video“, mein neues Logo, den Weltmeister Tony Martin und einen Haufen Dreck.
Viel Spaß beim Lesen!
Benjamin
1. Foto meets Video
Wir wissen alle: Bewegtbild ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern der Treibstoff für eure Social Channels und Webshops. Deshalb habe ich ein Upgrade für euch: Ab sofort biete ich zu meinen Produktfotos auch hochwertige Product-Clips an.
Das Beste daran? Wenn euer Produkt für das Shooting sowieso schon bei mir im Studio steht, ist der größte Teil der Arbeit (Licht-Setup, Styling, Logistik) bereits erledigt. Das bedeutet für euch: Maximale Content-Ausbeute bei minimalem Zusatzbudget.
Ein aktuelles Beispiel gefällig? Für das neue Cannondale CAAD14 haben wir den perfekten Mix aus High-End-Stills und dynamischen Close-ups kreiert. Gleicher Look, gleiches Feeling, doppelte Wirkung.
Lust auf ein Upgrade für dein nächstes Projekt? Dann melde dich bei mir!
2. Neues Logo
Irgendwann hat man sich ja an allem satt gesehen. So ging es mir mit meinem Logo. Nachdem ich das jetzt wirklich lange genutzt habe (15 Jahre), musste ein Neues her. Doch bevor ich euch das zeige, hier eine kleine Historie meiner Logos.
2007 habe ich mein erste Logo selber entworfen und bis 2011 genutzt. Standard Schriftart (BASE 02) und englischer Name. Keine Ahnung was mich da geritten hat aber gut. Irgendwo muss man ja anfangen.

2011 dann die Umstellung auf ein vom Profi gestaltetes Logo inkl. Bildmarke. Immer noch der alte Name aber immerhin schon mal viel besser als vorher. Besser lesbar, modern, zeitlos und mit Wiedererkennung dank Bildmarke.

2016 hab ich dann endlich eingesehen, dass ein englischer Name vielleicht nicht die beste Idee ist. Verwechslungen wie „Dark Images“, manchmal mit französischer Aussprache (ich weiß, du hast es gerade in deinem Kopf aufgesagt😜) oder auch einfach mit dem Sänger „Drake“ (super für SEO…) war nervig und nicht wirklich zielführend. Daher die Umstellung auf meinen Namen und reguläre Schreibweise. 2021 dann noch das Update mit neuem Nachnamen.


Jetzt, 2026, bleibt einfach nur noch der Name. Ohne Bildmarke, ohne den überflüssigen Zusatz „Fotografie“. Eine weniger fette Schriftart und mehr Abstand zwischen den Buchstaben machen das Ganze leichter und filigraner.
Die neue Bildmarke, die jetzt nur noch allein verwendet wird (Social, Favicon, etc.), verliert den Rahmen. Irgendwie fand ich das nicht mehr passend. Es war mir zu nahe an einer Blende oder anderen Elementen, die oft bei People- oder Hochzeitsfotografen zum Einsatz kommen.
Jetzt bin ich super happy mit dem Ergebnis. Mal schauen, ob das Logo wieder 15 Jahre hält. Vielen Dank Johannes Decker!

3. Tony Martin für Paul Lange
Seit Jahresbeginn kooperiert Großhändler und Importeur Paul Lange & Co. OHGmit dem mehrfachen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin im Bereich Shimano-Komponenten, -Pedale, -Schuhe und -Bekleidung.
Für diese Zusammenarbeit habe ich die Bilder bei mir im Studio umsetzen dürfen. Spannendes Licht, kreative Posen und coole Produkte machen dieses Shooting zu meinem bisherigen Favoriten in 2026.



4. Erden für Poly3

Schlusswort
Meine persönliche Aussicht für 2026 ist und bleibt positiv. Ich erkenne zwar einen kleinen Abwärtstrend bei den neuen Anfragen, bei meinen Bestandskunden bleibt die Nachfrage allerdings ähnlich hoch wie in den Vorjahren. Echte Fotografie ist nach wie vor relevant und wird es auch bleiben.
Trotzdem werden die neuen Tools meinen Kunden und mir ganz neue Möglichkeiten geben. Was wann Sinn macht, muss allerdings jedes Mal neu bewertet werden. Einfach zu sagen KI macht alles besser, ist zu kurz gedacht.
Erst vor Kurzem habe ich einem meiner Kunden zu 3D geraten, da es um absolute, pixelgenaue Präzision und mehrfache Wiederholung ging. Heute habe ich Moodboards mit einem KI-Tool erstellt und erst gestern hatte ich die Anfrage eines Kunden, der sonst viel mit 3D macht. Darum haben wir auch Bergholm gegründet. Weil wir als Netzwerk nur das anbieten wollen, wo wir zu 100 % dahinterstehen.
Das soll zeigen: Ich bin immer transparent, suche die beste Lösung für meine Kunden und bin absolut Technologie offen. Meine Dienstleistung bei Produkten auf Video zu erweitern ist der erste Schritt um noch mehr für meine Kunden tun zu können. Wenn KI noch besser wird, werde ich auch diese Technik immer mehr in meinen Workflow einarbeiten. Aber eben erst, wenn es gut ist.
Solange aber alles noch gleich aussieht, Fehler produziert, die Daten über amerikanische Server laufen und die Auflösung noch zu schlecht ist bleibe ich bei der klassischen Fotografie. Einfach, weil sie nach wie vor das Maß aller Dinge ist.
Wir sehen uns. Bleib gesund.
Herzliche Grüße
Benjamin








